Artikel in AIS-Studien Jahrgang 15, Heft-Nr. 1 (2022)

Mentalitäten in der Transformation - Erste Befunde am Beispiel einer „automobilen Arbeits- und Lebensweise“

Knut Tullius, Harald Wolf

Zusammenfassung

Angesichts des aktuellen arbeits- und lebensweltlichen Strukturwandels sehen sich Beschäftigte in ihren Arbeits- und Lebensweisen sowie in ihren Mentalitäten – ihren Haltungen, Wertorientierungen und Vor-Einstellungen – vielfältig herausgefordert. Dieser Zusammenhang von Mentalitäten und Strukturwandel wird in einem laufenden SOFI-Projekt empirisch untersucht. Im vorliegenden Beitrag werden auf der Grundlage des entwickelten Forschungskonzepts beispielhaft erste Befunde über den Zusammenhang – und möglichen Konflikt – von aktuellen Transformationen der „Automobilgesellschaft“ und der Mentalitäten von Automobilarbeiter*innen vorgestellt. Wie sich zeigt, setzen die Umbrüche in der Automobilwirtschaft, dem sich diese Beschäftigten seit langem gegenübersehen, nicht nur ihre Arbeits-, sondern auch ihre Lebensweise unter eine Art Dauerspannung und sie selbst unter Anpassungsdruck, der durch die aktuelle ökologische Modernisierung des Verkehrssektors noch einmal deutlich wächst.

Title (english)

Mentalities in Transformation - First findings on the example of an “automotive way of working and living”

Abstract (english)

In view of the current structural changes in the world of work and life, employees see themselves challenged in many ways in their habits of working and living and in their mentalities – their attitudes, value orientations and preconceptions. This connection between mentalities and structural change is being empirically investigated in an ongoing SOFI project. Based on the developed research concept, this article presents exemplary first findings on the connection – and possible conflict – between current transformations of the “automobile society” and the mentalities of automobile workers. As it turns out, the upheavals in the automotive industry, which these workers have been facing for a long time, put not only their work but also their way of life under a kind of permanent tension and they themselves under pressure to adapt, which is once again growing significantly due to the current ecological modernization of the transport sector.

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