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AIS-Studien Leser
Artikel in AIS-Studien Jahrgang 1, Heft-Nr. 2 (2008)

Hochqualifizierte in einer globalisierten Arbeitswelt: Von der Erosion der “Beitragsorientierung” zu neuen Arbeitnehmeridentitäten

Andreas Boes, Tobias Kämpf

Zusammenfassung

Die Diskussion zu „Off/Nearshoring“ signalisiert, dass neben der Internationalisierung der industriellen Produktion mittlerweile auch die Arbeit von Angestellten und Hoch-qualifizierten zu einem Gegenstand internationaler Arbeitsteilung werden kann. Auch diese Beschäftigtengruppen müssen sich in der Folge mit den „Schattenseiten“ der Globalisierung auseinandersetzen. In betroffenen Bereichen wie der IT-Industrie verändern sich damit zentrale Koordinaten der Arbeit von Hochqualifizierten: neue Formen der Standortkonkurrenz, die Standardisierung vieler Arbeitsprozesse und neue Formen der Kontrolle, die auf einer gesteigerten Austauschbarkeit der Beschäftigten setzen, führen dazu, dass ihre Arbeit in neuer Qualität den Charakter einer „echten“ Lohnarbeit erhält. Aufbauend auf einer umfangreichen Empirie im Bereich Software und IT-Dienstleistungen stellt der Aufsatz die Frage, wie hochquali-fizierte Beschäftigte diese Veränderungen erleben, welche Spuren sie „in ihren Köpfen“ hinterlassen und welche Folgen sich für ihr Interessenhandeln ergeben. Es kann gezeigt werden, dass die Beschäftigten bereits seit der Krise der New Economy im Zuge einer „Zeitenwende“ in der IT-Industrie neue Lohnarbeitserfahrungen machen, die sich im Zuge einer neuen „Phase der Internationalisierung“ jedoch weiter vertiefen. Mit Blick auf die Entwicklung der „Interessenidentitäten“ der Beschäftigten können wir in der Folge zwei zentrale Prozesse identifizieren: auf der einen Seite einen Prozess der Erosion der vormals hegemonialen „Beitragsorientierung“ und auf der anderen Seite die Entstehung neuer Arbeitnehmeridentitäten. Diese, mitunter widersprüchlichen Neuorientierungsprozesse verlaufen dabei in einem Spannungsfeld aus „Arbeitnehmern wider Willen“ und „manifesten Arbeitnehmern“.

Title (english)

Abstract (english)

The debate concerning „Off/Nearshoring“ indicates that in addition to the internationalization of industrial manufacturing in certain segments of highly-skilled „white collar“ work, new opportunities for an international division of labour are arising. As a consequence, highly-skilled employees and specialists must face new risks associated with globalization. In certain industries, such as the IT-sector, crucial parameters and conditions of highly-skilled labour are changing as a result: new competition on „global labour markets“, the standardization of labour processes, and new modes of control based on an increased exchangeability of the single “knowledge-worker” are beginning to transform highly-skilled jobs into „real“ wage-labour. Based on comprehensive empirical research in the field of software-development and IT-services, this paper addresses the question how highly-qualified employees perceive these changes and how they affect their „consciousness“ and identities. We argue that since the crisis of the New Economy, employees of the IT-Industry have been aware of a „commodification“ of their labour-power – an experience that is now being confirmed and intensified by globalization processes. As a consequence, the identities of highly-qualified employees are shifting. We have identified a significant erosion of the typical „Beitragsorientierung“ – which is based on the idea of participation and the perception of a “partnership” between highly-skilled employees and their employers. Furthermore, there are tendencies towards new highly-skilled employee identities that imply a recognition of conflicting interests and a growing self-conception of being a „normal“ employee or even a „wage-worker“.

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