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AIS-Studien Leser
Artikel in AIS-Studien Jahrgang 5, Heft-Nr. 1 (2012)

Arbeitspolitik zwischen Wirtschaftskrise und Fachkräftemangel

André Holtrup, Arne Klöpper

Zusammenfassung

Welche Auswirkungen hatte die Wirtschaftskrise (2008-2010) auf das deutsche Sys-tem der Arbeitsbeziehungen und welche lassen sich durch die Debatte um den Fachkräftemangel (seit 2010) erwarten? Diesen Fragen geht der vorliegende Beitrag nach. In der Krise wurden zwischen den Betriebsparteien Maßnahmen zur Beschäfti-gungssicherung vereinbart, ohne dass größere Konflikte auftraten. Die Akteure be-schreiben die gemeinsame Krisenbewältigung als Erfolg. Dabei geriet allerdings aus dem Blick, dass weniger geschützte Beschäftigtengruppen (Leiharbeiter, befristet Beschäftigte) belastet, Kosten und Risiken externalisiert und Chancen nicht genutzt wurden, grundsätzliche Veränderungen einzuleiten. Mittelfristige Verschiebungen in den Machtverhältnissen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern können aus der Fachkräftedebatte abgeleitet werden: Wird die Ware Arbeitskraft knapper, steigt ihr Preis. Die Durchsetzungsbedingungen der Interessen der Beschäftigten könnten sich verbessern, kollektive Arrangements eine „Renaissance“ erfahren. Dies ist jedoch kein „arbeitspolitischer Selbstläufer“, denn auch eine verstärkte Individualisierung und eine zunehmende Segmentierung von Arbeitsmarkt und Belegschaften sind denkbar. Ausgehend von den skizzierten Argumenten und Interpretationen werden einige Schlussfolgerungen hinsichtlich des Wandels des deutschen Systems der Arbeitsbeziehungen, zukünftigen Entwicklungen und möglichen Handlungsstrategien vorgestellt.

Title (english)

Abstract (english)

What changes in the German system of Labour relations can be observed as a con-sequence of the economic crisis (2008-2010) and what impact may be concluded from the debate on skilled worker shortage since then? These questions will be treated in the article. In the crisis period companies and workers’ representatives negotiated certain measures of employment stabilization without producing major conflicts. The joint crisis management has been considered as a success by both parties even though some less protected groups of the workforce (fixed-term and temporary workers) were particularly affected, costs were externalized and opportunities of more pro-found changes were lost. Shifts in power relations between workers and employers can be expected in the medium run due to skilled worker shortage actually debated. When labour becomes scarce, wages will rise. Conditions of negotiating workers’ interests may improve, collective agreements may revive. But there are counterveiling tendencies such as increasing individualization and segmentation of labour markets and the workforce. Based on these arguments and interpretations the article draws some tentative conclusions on the change of the German system of labour relations, possible future tendencies and strategies.

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