Die Sektion

Die Sektion Arbeits- und Industriesoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) hat derzeit (Juni 2014) 376 Mitglieder. Sie gehört damit zu den größten Sektionen der DGS und ist zugleich eine ihrer ältesten.
Im Zentrum der Theorien und Analysen der Arbeits- und Industriesoziologie stehen der Wandel der Arbeitsgesellschaft, die Entwicklung kapitalistischer Wirtschafts- und Organisationsformen sowie Kooperations-, Interaktions- und Kommunikationsstrukturen am Arbeitsplatz. Dabei reduziert sich die Arbeits- und Industriesoziologie nicht auf die Analyse des industriellen Sektors, sondern bezieht in ihre Untersuchungen regelmäßig Dienstleistungs- und andere Industrien mit ein. Arbeitsmarktanalysen sowie Untersuchungen technischer und organisatorischer Entwicklungen sind ebenso Teil ihres Forschungsprogramms.
Zu der Tradition der Arbeits- und Industriesoziologie gehört ein gesellschaftstheoretisches Grundverständnis und der Versuch, zur Diagnose aktueller gesellschaftlicher Problemlagen beizutragen. In diesem Sinne versteht auch die Sektion ihre Arbeit. Zu dieser gehört die regelmäßige Veranstaltung von Tagungen, die professionspolitische Arbeit innerhalb und außerhalb der DGS, die Zusammenarbeit mit anderen Sektionen, die Bereitstellung von wichtigen Informationen für die Mitglieder und einer Plattform zum Informations- und Meinungsaustausch rund um die Arbeits- und Industriesoziologie. Hierzu soll auch dieser Internetauftritt dienen, der durch Hinweise und Anregungen unserer Mitglieder ständig „gepflegt“ und erweitert wird.
Der Eintritt in die Sektion steht jedem Interessierten offen, wird aber durch den Vorstand der Sektion geprüft. Weitere Informationen zu unseren Mitgliedern und zu den Voraussetzungen einer Mitgliedschaft finden Sie auf den entsprechenden Seiten.

Geschäftsordnung

Die Mitgliederversammlung der Sektion verabschiedete am 25. Mai 2012 in Göttingen die Geschäftsordnung der Sektion, die Sie hier einsehen können.